„Setzen Sie beim Streit ums Sorgerecht auf
Profis, die etwas davon verstehen.“
In einem Fall von Sorgerechtsentzug konnten wir jetzt einen schnellen Erfolg erzielen.
Erneut beschäftigen wir uns mit einem Fall von Umgangsverweigerung und den für das Kind daraus resultierenden Folgen. Das Jugendamt hat vor mehr als zwei Jahren auf Veranlassung des OLG ein Kind aus dem Schulunterricht heraus und ohne Kenntnis der Mutter in Obhut genommen. Für mehr als zwei Monate bestand kein Kontakt zwischen beiden. Ein Verabschiedung war nicht möglich. Das Kind hat seine bisherigen sozialen Kontakte verloren und musste die Schule verlassen.
Wir hatten im letzten Jahr über den Fall einer allein erziehenden Mutter aus Norddeutschland berichtet, der aufgrund der Tatsache, dass ihr Sohn den Umgang mit dem Kindesvater verweigerte das Sorgerecht entzogen worden war. Dieser Fall hat für unsere Mandantin und ihren Sohn jetzt eine erfreuliche Wendung genommen.
Das Jugendamt hat im Rahmen einer Maßnahme nach § 8a SGB VIII zwei Kinder in seine Obhut genommen und in einem Heim untergebracht. Sowohl Vater als auch Mutter sind nach Auffassung der Jugendamtsmitarbeiter nicht erziehungsgeeignet. Zu dieser Auffassung gelangt auch ein vom Amtsgericht eingeholtes psychiatrisches Sachverständigengutachten.
Wenn ein Kind nach der Scheidung nicht zum Vater möchte heißt es schnell die Mutter verweigert den Umgang. Das Amtsgericht hat einer alleinerziehenden Mutter in einem solchen Fall das Sorgerecht für Ihre Kinder entzogen und auf eine Rechtsanwältin als Pflegerin übertragen.